CANADIAN CT HEAD RULE (CCHR)

Die Canadian CT Head Rule ist ein hochsensitives klinisches Entscheidungsinstrument, um die Notwendigkeit einer Computertomographie (CT) bei Patienten mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma (GCS 13-15) zu beurteilen. Ziel ist es, klinisch bedeutsame intrakranielle Verletzungen sicher zu identifizieren und gleichzeitig unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden.

AUSSCHLUSSKRITERIEN:
Trifft eines der folgenden Kriterien zu, ist die CCHR nicht anwendbar:
Alter < 16 J., Blutverdünner oder Krampfanfall nach Trauma.

Hochrisiko-Kriterien (Bedarf für Neurochirurgie)


Kriterien für mittleres Risiko

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Empfehlung

Management & Wichtige Hinweise

Anwendungsvoraussetzungen: Die Regel gilt nur für Patienten, die innerhalb von 24 Stunden nach der Verletzung vorstellig werden, einen GCS-Score von 13-15 aufweisen und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen: Bewusstlosigkeit, Amnesie bezüglich des Ereignisses oder beobachtete Desorientierung.

  • 100% Sensitivität: Die CCHR ist klinisch validiert und zeigt eine Sensitivität von 100% für Verletzungen, die eine neurochirurgische Intervention erfordern.
  • Patientenedukation: Auch wenn kein CT indiziert ist, sollten Patienten über postkommotionelle Symptome aufgeklärt werden, um Verunsicherungen bei später auftretenden Beschwerden zu vermeiden.
  • Ausschlusskriterien: Die Regel ist nicht anwendbar bei Patienten unter 16 Jahren, bei Einnahme von Blutverdünnern oder bei Krampfanfällen nach der Verletzung.

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