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Klinische Empfehlungen

Aktuelle Leitlinien betonen die Überlegenheit einer oralen Antikoagulation gegenüber einer Thrombozytenaggregationshemmung (z. B. Aspirin), da letztere bei Vorhofflimmern keinen klinischen Nutzen in der Schlaganfallprävention zeigt.

  • Empfehlung: Bei Männern mit einem Score ≥ 2 und Frauen mit ≥ 3 sollte eine Antikoagulation mit einem direkten oralen Antikoagulans (DOAK) begonnen werden.
  • Individuelle Abwägung: Bei einem Score von 1 (Männer) bzw. 2 (Frauen) kann eine Therapie unter Berücksichtigung individueller Risikofaktoren und Patientenpräferenzen erwogen werden.
  • Keine Therapie: Bei einem Score von 0 (Männer) bzw. 1 (Frauen) ist in der Regel keine Antikoagulation indiziert.
  • Wichtig: Vor Beginn der Therapie sollte das Blutungsrisiko (z. B. mittels HAS-BLED Score) evaluiert werden.

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